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Arba'in

Arbaeen

Die Philosophie von Arbaeen

Eine der prächtigsten und lebendigsten religiösen Rituale der Schiiten ist die Arbaeen-Ziyarat. Eine Ziyarat, die die schönsten Aspekte von Opfer, Solidarität, Herzlichkeit und Glauben darstellt und allmählich zu einem der kulturellen Symbole und Identitätsbildner des Schiismus geworden ist. Das Wort "Arbaeen" bedeutet im Allgemeinen der Vierzigste. Der zwanzigste Tag des Monats Safar wird aufgrund des vierzigsten Tages nach dem Märtyrertod von Imam Hussein (a.s) als Arbaeen Hussein bekannt. Jabir ibn Abdullah Ansari, ein Gefährte des Propheten Muhammad und ein loyaler Unterstützer der Ahlul Bayt (a.s), kam im ersten Arbaeen nach dem Märtyrertod von Imam Hussein (a.s), um seine Ziyarat zu vollziehen. Arbaeen ist zweifellos das Gedenken an die Revolution von Imam Hussein (a.s). Eine Revolution, die darauf abzielte, gegen soziale Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Unwissenheit der Menschen zu kämpfen. Die Unterdrücker versuchten zu Zeiten von Imam Hussein (a.s) alles, um die Grenzen dessen zu überschreiten, was Recht von Unrecht unterscheidet, und ihr Ziel war es, die religiösen und sozialen Werte entsprechend ihren Wünschen für die damalige Gesellschaft neu zu definieren. Aber Imam Hussein (a.s) stand gegen sie und ließ nicht zu, dass sie in ihren schändlichen Plänen erfolgreich waren. Er war fest davon überzeugt, dass das Leben unter Tyrannei dasselbe ist wie das Leben in der Hölle: Für mich ist der Tod nichts als Glückseligkeit, und das Leben unter Tyrannen ist nichts als das Leben in der Hölle.